Körperlich und geistig behinderte Jugendliche bekommen in der von FISTA betriebenen Schule eine grundlegende Ausbildung. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil in der arabische Gesellschaft eine Tendenz besteht, behinderte Menschen nicht aus der Familie heraus nach außen zu lassen.
Das Ziel von FISTA
FISTA ist ein Kürzel für First step together association (Gesellschaft für einen ersten Schritt zusammen) und beschreibt die Zielsetzung der mehrheitlich durch Christinnen geleiteten Vereinigung: Es geht um Integration. Behinderte Kinder und Jugendliche sollen durch Sprach-, Physio- und Verhaltenstherapien in die Lage versetzt werden, mit ihrer Umwelt und anderen Menschen in Kontakt zu treten. Gleichzeitig werden die Eltern durch Beratungsangebote so früh wie möglich unterstützt, sodass die Kinder von Anfang an richtig gefördert werden können.
Mehrere Angebote
Ein erster wichtiger Schritt zur Aufklärung ist die Erstellung einer ärztlichen Diagnose über die Art der Behinderung. Dies geschieht im diagnostischen Zentrum.Die Organisation unterhält außerdem einen Kindergarten, eine Schule und in Tripoli eine handwerklich orientierte Berufsgrundschule. In jedem Sommer wird für drei Monate ein internationales Jugendcamp angeboten.
Wichtiger Beitrag
FISTA leistet im Libanon einen sehr wichtigen Beitrag für die Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft durch medizinische Hilfen und Therapien sowie durch die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten.
Mitmachen vor Ort
Es besteht die Möglichkeit, studentische Praktika, den Zivildienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr bei FISTA durchzuführen. Nähere Informationen sind bei Pfarrer Grave zu erhalten. Er hat übrigens auch die gelegentlichen Kollekten für FISTA angeregt, da er das Zentrum seit mehr als zwanzig Jahren kennt und mit den Mitarbeiterinnen der Einrichtungen in Kontakt steht.
Marc Platten, Pfarrer z.A.
