Evangelisch in Gummersbach

Willkommen auf der Website der Evangelischen Kirchengemeinde Gummersbach!

 

Kirchenfenster

Restaurierung der Kirchenfenster

„Der Lack ist ab“ – so könnte man den Zustand der Kirchenfenster in der Innenstadt beschreiben. Den ursprünglichen Zustand soll eine umfangreiche Restaurierung bis zum Herbst 2010 wiederherstellen.

Fast 110 Jahre alt sind die bemalten Fenster des „Oberbergischen Doms“. Nicht nur diese lange Zeit hat ihre Spuren an den Fenstern hinterlassen: Steinwürfe, Schneebälle und ganz besonders Schwitzwasser haben die Fenster beschädigt und an vielen Stellen die Schwarzlot-Malerei abgelöst.
Auch die Verbleiung, die die einzelnen Scheiben hält, muss erneuert werden: zahlreiche Lötstellen sind gebrochen und einige Felder haben sich durchgebogen.

Ablauf

Damit die wertvollen Fenster auch für künftige Generationen bewahrt werden, hat das Presbyterium ihre Restaurierung beschlossen. Diese wird durch die Glasmalerfirma Hein Derix aus Kevelaer durchgeführt werden.
Außen und auch innen wird vor jeweils einem Fenster ein Gerüst aufgebaut werden. Die Glasmaler bauen dann das Fenster Feld für Feld aus. Diese werden dann in Kevelaer in der Werkstatt Stück für Stück restauriert werden.
Ziel ist es, so viele Originalteile wie möglich zu erhalten. Wo das nicht möglich ist, werden neue Scheiben angefertigt werden. Auch Fehler aus alten Reparaturen werden korrigiert werden.
Während ein Fenster in Kevelaer ist, wird eine einfache Verglasung zum Schutz vor Zugluft und Kälte eingesetzt werden.

Zeitplan

Fensterrestaurierungsphasen Anfang November beginnen die Restaurierungsarbeiten (Phase 1). Vor Weihnachten wird das erste Fenster fertig sein.
Von Januar bis Ostern (Phase 2) und während der Konfirmationen (Phase 3) gehen die Arbeiten weiter – in dieser Zeit werden aber nur die Chorfenster restauriert, so dass keine merklichen Beeinträchtigungen erfolgen, die das Osterfest oder die Konfirmationen trüben könnten.
Die Gerüste werden in dieser Zeit von Fenster zu Fenster weiterrücken. Zuletzt (Phase 4) werden die Fenster mit den Reformatoren restauriert werden – diese waren in der Vergangenheit oft Opfer von Steinwerfern.

Schutzverglasung

Nicht nur als Schutz gegen Schneebälle, sondern besonders gegen das sich unvermeidlich bei Temperaturänderungen sammelnde Schwitzwasser soll zur besseren Instandhaltung außen vor jedem Fenster eine Schutzverglasung angebracht werden.

Spendenkampagne

So notwendig die Restaurierung ist, so unvermeidlich gehen hohe Kosten damit einher – insgesamt ca. 130.000 Euro. Davon übernimmt das Landesdenkmalamt Nordrhein-Westfalen einen Teil. Zur Deckung der weiteren Kosten suchen wir Spenderinnen und Spender.
Die Idee: Einzelne Fensterfelder können durch Ihre Spende restauriert werden. Ab einer Spende von 500 Euro erhalten Sie eine Urkunde mit dem Bild „Ihres“ Feldes und werden auf einer Tafel in der Kirche genannt.

Marc Platten

Wenn Sie über Neues zu den Kirchenfenstern und der Spendenkampagne benachrichtigt werden möchten, können Sie Ihre E-Mail Adresse hinterlegen – Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben:

Spendenkonto

Ev. Kirchengemeinde Gummersbach, Konto 192 542, BLZ 384 500 00, Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt. Betreff: “Spende Restaurierung Kirchenfenster”.

 


 

Keine Kommentare

 

  • Es sind noch keine Kommentare eingetragen worden.

Schreiben Sie einen Kommentar!

(erforderlich; wird angezeigt werden)

(erforderlich; wird nicht angezeigt werden)